Kamera, GPS und Bewegungssensoren

Unterschiede zwischen mobilen Geräten gibt es auch bei der für die Bedienung gegebenenfalls nötigen Ausstattung. Eine Bedienung über das berührungsempfindliche Display kann vorausgesetzt werden, Sensoren die das Schütteln erkennen oder Rückmeldung durch Vibration eines Gerätes geben bieten hingegen nicht alle Geräte. Dies muss vor allem bei der Konzeption der Sonderfunktionen eines Guides berücksichtigt werden.

Für die in Guides wichtige Lokalisierung können neben eingebautem GPS und Kompass auch WLAN, RFID 1 oder eine Kamera zur Fotografie von QR-Codes 2 genutzt werden. Vor allem bei der Genauigkeit der Lokalisierung müssen häufig noch Abstriche gemacht werden, was sich in Zukunft aber beispielsweise durch eine Kombination 3 von GPS, dem europäischen Galileo- 4 und dem russischen Glonass-Satellitennavigationssystem 5 ändern könnte.
Möglich ist theoretisch auch eine Kombination von Geo-Daten und der Analyse eines Umgebungsfotos zur exakten Positionsbestimmung.

Funktionen die auf Technik wie bei GPS beruhen und nicht immer zuverlässig sind, sollten so implementiert sein, dass der Nutzer im Falle einer Störung verständliche Hinweise darauf und zugleich eine mögliche Lösung erhält.