Inhalte einer App im Kontext von Umgebungsvariablen

Die Möglichkeit einen Guide auf unterschiedliche Umgebungsvariablen reagieren zu lassen bieten bereits andere Apps in diesem Bereich. So wird häufig die Option geboten, die eigenen Vorlieben einzugrenzen, das System reagiert mit der Anzeige entsprechender Orte. Weitere Umgebungsvariablen 1 auf die ein Guide reagieren könnte sind bestimmte Orte, die Uhrzeit, das Wetter oder die Zeitspanne, in der der Guide bereits genutzt wird.

In Bezug auf themenbasierte Guides sind weitere Einschränkungen nach Vorlieben oft nur begrenzt von Nutzen und können vernachlässigt werden. Da Kontextsensitivität für diese Arbeit allgemein eine untergeordnete Rolle spielt werden nur einige unter Umständen dennoch nützliche Beispiele aufgelistet, die einen Eindruck davon geben, wie dem Stadtführer bekannte Variablen eingebunden werden können. Einige davon sind vor allem aus werblicher Sicht interessant, andere helfen dem Nutzer dabei den besuchten Ort rund um die Thematik des Guides noch besser kennen zu lernen:

  • Kontext Uhrzeit/Ort: Um 13 Uhr schlägt der Guide eine Mittagspause in einem nahegelegenen Restaurant mit typischen Gerichten der Region vor.
  • Kontext Ort: Beim Passieren eines bestimmten Ortes wird auf etwas Besonderes aufmerksam gemacht oder ein lohnenswerter Abstecher vorgeschlagen.
  • Kontext Zeitspanne: „Zeit für eine Pause? Ganz in der Nähe gibt es das beste Eis der Stadt“
  • Kontext Ende der Tour: Bei Leihgeräten wird vorgeschlagen das Gerät jetzt zurück zu bringen und dann (von der Uhrzeit abhängig) noch ein Museum zu besuchen, einen Cocktail zu trinken usw.

Die Möglichkeiten, die kontextbasierte Infos oder Tipps mit sich bringen sind je nach Thematik des Guides und der Nutzungsumgebung sehr vielfältig. Jedoch muss streng darauf achtgegeben werden den Nutzer gerade mit werbeähnlichen Mitteilungen nicht zu nerven, da dies das Erlebnis was der eigentliche Guide bieten soll beeinträchtigen könnte. Die Erkennung des Ortes kann natürlich auch im Rahmen der Tour zu Erkennung der einzelnen Zielpunkte eingesetzt werden.

In jedem Fall muss die Art der Benachrichtigung klar verständlich und nicht aufdringlich sein. Laute Alarmgeräusche könnten unangenehm wirken, besser ist da haptisches Feedback durch Vibration des Gerätes in Verbindung mit einer optischen Mitteilung auf dem Display 2, die nach einigen Sekunden oder beim Verlassen des Ortes verschwindet bzw. minimiert wird.