Gestaltung und Thematik: Der Gesamteindruck zählt

Neben einer gewissen Professionalität, die jede Gestaltung mitbringen sollte, ist der Zusammenhang zur Thematik zu beachten. Ein sehr strenges und aufgeräumtes Design kann beispielsweise zu einem Thema wie Moderne Kunstwerke Hamburgs passen, in Verbindung mit Graffiti in Berlins Straßen aber völlig fehl am Platz wirken.

Gerade im Bereich der themenbasierten Stadtführer sind Design und Bedienung stark mit der Thematik abzustimmen. So kann vor allem die Gefühlsebene des Nutzers angesprochen und das jeweilige Thema damit deutlicher gemacht werden. Bei angepassten Designs geht es immer um die Schaffung eines stimmigen Gesamteindruckes. Die Gestaltung hilft dem Nutzer so, zum Teil unter Nutzung klischeehafter aber gelernter Designelemente oder Farbkombinationen, sich leichter in die Thematik hineinfühlen zu können. Bestenfalls bilden Thematik und Design eine Einheit, zumindest sollten sie aber zueinander passen. Nachteil sehr stark angepasster Interfacedesigns ist vor allem, ein Mehraufwand bei der Entwicklung gegenüber einem Standard-Interface. Außerdem ist die Wiederverwendbarkeit eines angepassten Designs für andere Themen-Guides nur eingeschränkt möglich.